Biografie Sue Foley

Change war die neunte Veröffentlichung von Sue Foley und ihre erste bei Ruf Records. Es ist eine warme, intime und akustische CD, von Sue Foley selbst produziert und von Richard Chycki (Aerosmith, Mick Jagger, Shawn Colvin) gemixt. Sue ist eine anerkannte Künstlerin, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde: sie hat einen "Juno Award" bekommen (das kanadische Pendant zum "Echo"), 14 Mal erhielt sie den "Maple Blues Awards" und stellte damit einen Rekord auf, in Frankreich wurde sie drei Mal mit dem "Trophee France Blues Awards" geehrt (International Female Guitarist of the Year) und 2003 war sie für die "W.C. Handy Blues Awards" nominiert.
Neben ihren Auftritten in Clubs, Theatern und auf Festivals spielte Sue Foley schon auf Konzerten des späten John Lee Hooker, von BB King, Clarence "Gatemouth" Brown, Buddy Guy, Joe Cocker, Tom Petty, The Neville Brothers, Jonny Lang und vielen anderen. Sie spielt gerne live und tourt durch Europa und Nordamerika.
Sue Foley wurde bislang in wichtigen Zeitungen und Zeitschriften portraitiert, darunter die New York Times, die Los Angeles Times, Globe & Mail, Downbeat und MOJO. Sie war in den großen amerikanischen Radio-Shows (The House of Blues, Mountain Stage, Saturday Night Blues, Beale Street Caravan) und hatte bereits zahlreiche Fernsehauftritte in ihrem Heimatland Kanada. Sie ist im Vorstand der Stiftung "Music Maker Relief Foundation" (zusammen mit Bonnie Raitt, BB King and Taj Mahal) und engagiert sich für den musikalischen Nachwuchs und wohltätige Zwecke. Sie nimmt außerdem aktiv am "Blues In The Schools"-Programm in ihrem Wohnort Ottawa teil.
An Sue Foley gibt es noch eine weitere Seite zu entdecken: sie ist eine ausgezeichnete Songwriterin. Ihre Musik war im Kinofilm "You Can Count On Me" (nominiert für den Oscar und den Golden Globe 2001) zu hören und sie schrieb den Titelsong für die amerikanische TV-Serie "Just Cause".

Für die CD Change hat sie fünf eigene Songs geschrieben, darunter der wunderschöne, bewegende gleichnamige Titelsong. Die CD beginnt mit "Goin' Down the Road Again", zu dem Sue Foley inspiriert wurde, als sie Etta Baker traf, die mittlerweile 90 Jahre alte Gitarristin aus North Carolina mit dem feinfühligen und melodischem Fingerpicking im Piedmont-Stil. Es folgt "Hardworking Woman", Sue's Variante eines Songs von einer obskuren Mississippi Matilda, lange Zeit eines ihrer persönlichen Lieblingslieder.
Ein weiteres Foley-Original ist das ironische "Doggie Treats", ein klassischer Boogie Style Blues Song, der richtig schön rockt! Ebenfalls auf der CD sind das zeitlose "Careless Love" sowie Bessie Smith's "Sugar In My Bowl". Sue hat außerdem zwei Songs einer ihrer musikalischen Lieblingsidole aufgenommen, Memphis Minnie's "Bad Luck Woman" und "Me And My Chauffeur". Sue Foley erweist auch dem legendären Jimmy Reed mit dem warmen und wunderbaren "You Don't Have To Go" die Ehre, und dem späten George Harrison mit einer rührenden Version von seinem schönen "Here Comes The Sun". Das Album endet mit einer rockigen Eigenkomposition "Shake That Thing", ein fröhlicher Song, in dem es darum geht, das Leben zu genießen und loszulassen.
Sue Foley selbst meint zu dieser Produktion: "Ich glaube, mein neues Album Change bedeutet Wandel und Erneuerung für mich. Allein schon, dass es meine erste Live-CD und gleichzeitig meine erste Akustik-CD ist, ist eine Veränderung. Viele von den Songs spiele ich schon seit Jahren, aber ich habe sie nie aufgenommen. Ich hatte sie bis dahin nur zum Spaß für mich allein zu Hause gespielt, und ich denke, dies gibt der CD eine wirklich intime Stimmung. Ich glaube nicht, dass ich jemals diese Seite von mir auf einer Aufnahme gezeigt habe; und da das Album live in einer einzigen Nacht aufgenommen wurde, hat es eine ungeschliffene Qualität und eine magische Atmosphäre bekommen, die nur in diesem Moment mit Hilfe eines großartigen Publikums entstehen konnte."

Das war im Jahr 2004 - doch was ist inzwischen passiert im musikalischen Leben der Sue Foley?
In 2005 veröffentlichte Ruf Records die Compilation Blues Guitar Women. Die Songauswahl hat Blues Guitar Woman Sue Foley zusammengestellt, auch die Liner Notes und Biografien im umfangreichen Booklet stammen aus ihrer Feder.
Sue Foley sagt: "Auf diesen beiden CDs kommen wir Bluesgitarristinnen zusammen und teilen unsere Geschichten und Talente miteinander. Wie sollten wir es sonst auch anders schaffen? Die Anforderungen eines modernen Lebens, der Aufbau der eigenen Karriere und dann auch noch der Haushalt nehmen unsere ganze Zeit in Anspruch, nicht zu erwähnen das Chaos auf der Tour und das beständige Bedürfnis nach Balance und Ordnung!
Nicht einmal mir war klar, dass wir so viele sind, und es scheint, dass die Szene für Gitarristinnen pulsiert und immer stärker wird. Es gibt vielleicht mehr Gitarristinnen im Blues als in jedem anderen Genre. Die Stile innerhalb des Blues sind so unglaublich vielfältig: vom modernen, rockigen Blues von Joanna Connor oder Ana Popovic, bis hin zur bewundernswerten Schlichtheit von Etta Baker oder Precious Bryant. Das Leben und die Herkunft dieser Frauen sind so einzigartig wie ihre Musik. Von den Hügeln des Mississippi, aus allen Ecken der USA, Canada bis hin nach Osteuropa und darüber hinaus scheint kein Platz vor der Kraft der Gitarrenheldinnen sicher zu sein.
Es war mir ein Vergnügen, diese Compilation zusammenzustellen. Es hat mir viel Spaß gemacht, die alten und weisen Frauen des Blues zu entdecken, genauso wie die jungen Talente von heute und morgen. Und ich bin wirklich stolz, dass ich zu dieser so starken und anregenden Gesellschaft dazugehöre."

2006: Sue Foley veröffentlicht ihr 10. Album New Used Car (= neuer Gebrauchtwagen) und zeigt, wie die "Guitar Woman" Gas gibt.
Foley's markante Stimme und ihr exzellentes Gitarrenspiel beleuchten eine rasante und dynamische CD. Hier präsentiert sich nicht nur eine Künstlerin mit einer unglaublichen Vergangenheit, sondern Sue Foley zeigt mit diesem Album, wie sie noch mehr an Tempo zulegt und an Fahrt gewinnt.
Sie steigt ein mit einem powervollen Titelsong, fährt in ihrem "New Used Car" weiter die Straße entlang zu den smoothen Klängen von "When I Come Back To Ya", dem an die Stones erinnernden "Do It Again", dem soulvollen "Absolution" sowie acht weiteren Songs, die die Grenzen des zeitgenössischen Blues erweitern.
New Used Car läuft auf Hochtouren, Sue Foley legt einen höheren Gang ein und zieht auf der Überholspur vorbei. Steigen Sie ein - diese Fahrt lohnt sich!

Im Jahr 2007 war sie gemeinsam mit den Kolleginnen Deborah Coleman und Roxanne Potvin im Ruf's BluesCaravan unter dem Motto "Blues Guitar Women" zu sehen.

Biografie Shakura S'Aida

Geboren in Brooklyn, New York. Aufgewachsen in der Schweiz. Lebt seit vielen Jahren in Toronto, Kanada. Spricht drei Sprachen. 2009 hat sie in einem halben Dutzend Ländern gespielt und wird 2010 ihren Radius um einige Länder erweitern.

Shakura S'Aida ist seit 30 Jahren in der kanadischen Musikszene aktiv, wo sie bei Fans von Blues, Jazz und klassischem R&B mit souliger Stimme und starker Bühnenspräsenz für Furore sorgt. Ihre bedingungslose Hingabe an Musik als Kunstform ist beeindruckend.

Ob sie schweizerdeutsch, französisch oder englisch spricht - der Funke springt sofort über, wenn Shakura mit ihrem Publikum kommuniziert. Gemeinsam mit ihrer sensationellen Gitarristin Donna Grantis liefert sie eine kraftvolle Show, die ihr stets standing ovations einbringt.

Shakura hat kürzlich bei einer deutschen Plattenfirma unterschrieben und bringt ihre erste CD bei RUF Records heraus.

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Das Album "Brown Sugar" wurde in Tennessee aufgenommen und produziert von Jim Gaines, der mit Leuten wie Stevie Ray Vaughan, Huey Lewis, Santana, Coco Montoya and hunderten anderer gearbeitet hat. Von dem Dutzend Songs auf dem Album sind alle bis auf einen von Shakura und ihrer Gitarristin Donna Grantis geschrieben worden.

"Brown Sugar" wird im Frühjahr 2010 weltweit veröffentlicht. Shakura wird dafür in über einem Dutzend europäischer Länder auftreten (und sich dabei die Bühne mit Meena und Coco Montoya teilen) sowie die großen Festivals in Kanada und den USA spielen.

Internationale Erfahrungen hat sie natürlich schon gesammelt: 2009 konnte man sie auf einem großen Jazz Festival in Tanger erleben, sie besuchte einmal wieder Frankreich, Italien, Deutschland und die Schweiz und sie reiste zu einem Kurztripp nach Finnland, wo sie beim Mix und Mastern ihres Albums assistierte.

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Shakura S'Aida — "Scha-kuh-ra Ssa-ii-da "— machte ihre ersten Bühnenerfahrungen als Teenie. Die ersten Schritte unternahm sie in einer Band aus einem Stadtviertel Torontos, die "Mystique" hieß. Dort sang sie unter anderem neben dem späteren Superstar, der Sängerin und Schauspielerin Deborah Cox. Anschließend übernahm sie die Leadstimme bei der 13-köpfigen Worldmusicband "Kaleefah", die für einen Juno Award nominiert wurde.

Sie lernte schnell, wie man die Bühne beherrscht und richtig agiert. Ihr Schauspielertalent hat Shakura Rollen in Produktionen wie "Ain't Misbehavin'" und "Momma, I Want to Sing" beschert. Als Schauspielerin ist sie neben ihren Theaterengagements auch im Film zu sehen, beispielsweise in "Doomstown" (2006) und in Frances Anne Solomons "A Winter Tale". Außerdem hat sie in Fernsehserien gespielt, die auch in den USA gesendet wurden.

Im Verlauf ihrer Solokarriere hat Shakura viele Genres und Länder durchforstet und sie hat auf einigen der berühmten Bühnen der Jazzwelt gestanden. Sie ist im New Yorker Apollo Theater aufgetreten, sie ist in den letzten vier Jahren mehrfach für die Maple Blues Awards nominiert worden. In den Repertoires von Ray Charles oder Nina Simone ist sie ebenso heimisch wie im klassischen Katalog des Blues, und sie zieht mit ihrem eigenen Material, mit kraftvollen und emotionsgeladenen Songs, stets neue Hörerschaften in ihren Bann.


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"Ich habe mit all diesen unglaublichen Zufällen, die ich erlebt habe, wirklich großes Glück gehabt", sagt Shakura. "Mein Leben steckt voll mit tollen Abenteuern. Ich kann´s gar nicht abwarten, was als nächstes passiert!"
Was als nächstes passiert? Noch mehr internationale Bekanntheit und Anerkennung sowie eine wachsende Fangemeinde in der ganzen Welt. Das ist garantiert. Shakura S'Aida ist eine Naturgewalt, und zwar eine, auf die man bedingungslos setzen kann.

Biografie Savoy Brown

Wie Kim Simmonds in einem exklusiven Interview auf der DVD zu Songs From The Road verrät, hat er in Teenagerjahren nichts Derartiges erwartet oder gar erhofft: die Plattenverträge, die Fans, die Preise. In Newbridge, Wales, geboren fing Simmonds selbst als Fan an, vertieft in die Plattensammlung seines Bruders, die alles von Rock ‘ n‘ Roll über Gospel bis hin zu Doo-Wop führte. „Als ich 13 Jahre alt war, wurde mir klar, dass mir die Bluesmusik besonders am Herzen liegt“, erzählt Simmonds. „Damals fing ich an, einen eigenen Geschmack zu entwickeln. Also fing ich mit 13 an Gitarre zu spielen, und als ich 16 war, war ich bereits ziemlich gut darin. Ich denke, das kommt daher, dass mein Bruder mich mit all den Platten versorgt hat. Es war, als ich wüsste ich schon, was ich machen muss.“
Nachdem Simmonds wegen der Karriere nach London zog, wurde er eine einflussreiche Person in der vielleicht spannendsten Szene der Musikgeschichte – er gründete Savoy Brown während der ersten Welle des Britischen Bluesbooms, unterschrieb bei Decca, eröffnete Creams erste Show in London und wurde in einem Atemzug mit Eric Clapton und Jimmy Hendrix genannt.
Bereits damals wurde er zum Motor der Band. „ Ich hatte eine Vision,“ erzählt er. „ Und diese Vision ist noch immer am Leben.“
Bald darauf schaffte Savoy Brown das, was den meisten britischen Bands nie gelingt: Sie hatten Erfolg in Amerika - dank ihrer kraftvollen Songs und unermüdlichen Arbeitsmoral. „Über Sex, Drugs und Rock ‘n‘ Roll ist schon viel zu viel gesagt worden“, erklärte Simmonds 2008 Classic Rock. „Dabei ist es ein Klischee. Wir arbeiten alle extrem hart. Als wir nach Amerika kamen, waren wir wie eine kleine Armee. Man sagte uns, wir sollen 8:00 Uhr morgens aufstehen, und wir standen 8:00 Uhr auf. Man sagte uns, 21:00 Uhr sei Showtime, und wir standen 21:00 Uhr auf der Bühne.“  
Die Zeiten haben sich natürlich geändert und Simmonds zog aus einem London, das er nicht mehr wiedererkannte – „Die Punks waren überall!“ – nach New York City. Die Mitglieder von Savoy Brown kamen und gingen und die Musikszene änderte sich. Er aber blieb seiner Sache treu und heimste den Lohn dafür ein: Er performte an Orten wie der Carnegie Hall und dem Fillmore East und West, veröffentlichte 33 legendäre Alben und wurde schließlich auch in den Hollywood‘s Rock Walk Of Fame aufgenommen.
Es ist ein grandioser Lebenslauf, aber wenn man sich Songs From The Road anhört, ist man ihm doch sehr dankbar, dass er noch immer nach vorne und nicht zurück blickt. „Entwickle dich weiter”, antwortet Simmonds auf die Frage nach seinem musikalischen Motto. „Und das versuche ich. Ich bin stolz auf meine Vergangenheit, aber wenn man zu lange dort verweilt, wird sie dich nicht mehr loslassen. Deshalb versuche ich nur an den Moment zu denken. Und der beste Ort, um das zu tun, ist auf der Bühne…“         

Biografie Samantha Fish, Dani Wilde, Victoria Smith

2011 gingen unter dem Namen "Girls with Guitars" drei der heißesten Musikerinnen der heutigen Bluesszene gemeinsam auf Tour. Mit ihrem Streifzug durch die Clubs und Festivals auf beiden Seiten des Atlantiks hinterließen sie eine Welle der Begeisterung. Keiner der Beteiligten - weder die zahlreichen Besucher noch die Künstlerinnen selbst - wollte, dass sich am Ende der Tour die Band in dieser Zusammensetzung auflöst.
Die erfreuliche Nachricht: Der Spaß geht weiter! Die 8. Ausgabe des Ruf Records Blues Caravans heißt treffend "More Girls with Guitars" und steht schon ab Januar 2012 in den Startlöchern.
Die aus Kansas City stammende Samantha Fish war zwar jüngstes Mitglied des letztjährigen "Girls with Guitars"-Trio, schnell rückte sie aber in den Mittelpunkt des Geschehens und hat im Laufe der Tour die Vorankündigung als neuer Stern am Blueshimmel glanzvoll bestätigt. Trotz ihres Alters singt und spielt die 22-jährige mit einer erstaunlichen Reife und Souveränität. Dies zeigte sie in den zehn Songs ihres Debütalbums Runaway, das pünktlich zum Blues Caravan 2011 erschien und gekonnt den Bogen zwischen Blues, Boogie, Rock und Country spannte. "Das blonde Nachwuchstalent aus Missouri glänzt ... mit einer vorzüglichen Gitarrenarbeit, vor allem aber mit einer großartigen Stimme, die längst nicht nur eingefleischte Bluesfans in den Bann zieht." (Baden Online)
Dani Wilde hat mittlerweile reichlich Caravan-Erfahrung gesammelt und ist 2012 schon zum dritten Mal dabei. Die zierliche Sängerin und Songwriterin aus dem englischen Brighton kombiniert die Intensität der "Queen of Soul" Aretha Franklin mit einem poppigeren Einschlag und begeistert auch mit einem ausgeprägt kantigem Gitarrenstil. Bei der vergangenen Tour galt ihre Performance von Titeln wie "Abandoned Child" oder "Red Blooded Woman" der aktuellen CD Shine als besonderer Konzerthöhepunkt. "Was für eine tolle Sängerin ist das! Ihre Stimme röhrt, immer voller Leidenschaft, mit Power und gequältem Ausdruck auch in der Höhe. Und das Publikum ist völlig hingerissen von so viel aufgetürmter Leidenschaft." (Badische Zeitung)

Ebenfalls aus Brighton kommt der Neuzugang Victoria Smith, die die "Girls with Guitars" am Bass unterstützen wird. Die sehr gefragte Musikerin spielte schon in zahlreichen Rockbands (u.a. auch bei der Punkkapelle The Ramonas), kam aber ursprünglich durch die Liebe zu Motown-Soul und ihre Bewunderung für den legendären Session-Bassisten James Jamerson zum Bass. Sie gehört in Großbritannien zu den besten ihres Fachs und wird mit dem stets zuverlässigen und Blues Caravan erprobten Denis Palatin am Schlagzeug eine 1A-Rhythmusgruppe bilden.
Wer die "Girls with Guitars" schon 2011 live erlebt hat, sollte sich für einen ebenso dynamischen wie musikalisch schillernden Bluesabend bereit machen. Weitere Informationen zu "More Girls with Guitars" gibt es bei: www.bluescaravan.de

Biografie Samantha Fish

Im Laufe ihrer ersten drei Soloprojekte für Ruf Records hat sich Samantha Fish schon mehrfach bewiesen – durch cleveres Songwriting, ein packendes Gitarrenspiel und nicht zuletzt als unnachahmliche Bluessängerin. All diese Facetten gab es schon auf ihrem Erstlingswerk Runaway zu bestaunen, mit dem sie 2012 den Blues Music Award für das „Best New Artist Debut“ einheimste. Auf den beiden Nachfolgern Black Wind Howlin' und Wild Heart sowie bei Hunderten von Konzerten zeigte sich die junge Künstlerin aus Kansas City stets risikobereit: Hier polterte sie kräftig in Richtung Classic-Rock, dort gab sie eine ruhige Bluesballade zum Besten. Noch nie war der stilistische Sprung aber dramatischer als auf Chills & Fever. Ihr viertes Album entpuppt sich als eine energiegeladene Liebeserklärung an den Rock'n'Roll und Rhythm 'n Blues der 60er und 70er. Dafür reiste Fish in eine der traditionsreichsten Musikmetropolen der USA, nämlich Detroit – eine Stadt, die Aretha Franklin, Jackie Wilson, Stevie Wonder und zahllose andere Größen des Rock'n'Roll und R'n'B hervorbrachte. Dort bekam sie tatkräftige Unterstützung von prominenten Mitgliedern der Detroit Cobras (einer 1994 gegründeten Garage-Rock-Combo) sowie von den Bläser-Routiniers Mark Levron und Travis Blotsky. Das Können dieser hochkarätigen Studioband ließ sich die Blueslady in die R'n'B- und Soulmusik ihrer Jugend neu verlieben. „Leute wie Ray Charles und Otis Redding gehörten früher zu meinen absoluten Lieblingen«, blickt Fish auf ihre Vergangenheit zurück. Auf Chills & Fever holt sie 14 bekannte und weniger bekannte Songperlen aus der Musiktruhe und verpasst ihnen einen neuen Glanz. Dass dieser Abstecher in das 20. Jahrhundert einen Mordsspaß macht, wird direkt bei der Neuauflage von „He Did It“ klar – der einstige R&B-Hit von den Ronettes ist nur eine von vielen schwungvollen und durchaus tanzbaren Nummern auf der Scheibe. Woanders bestechen die Musiker mit betörendem Voodoo-Feeling, rührendem Soul und von Bläsern getriebenem R’n’B. Durch diese vielseitige Mischung erinnert die Sängerin diesmal weniger an Blueslegenden wie Buddy Guy oder R.L. Burnside und mehr an Stilikonen wie Amy Winehouse und Imelda May. Samantha Fish hat keineswegs vor, dem Blues für immer den Rücken zu kehren –immerhin gibt es auf Chills & Fever auch bluesige Momente. Doch fürs Erste schlüpft sie in ein neues Kostüm – gern mit Leopardenmuster! – und genießt den Stilwechsel in vollen Zügen. „Ich glaube, ich habe noch nie so viel Spaß im Studio gehabt als bei dieser Platte“, freut sie sich. „Ich liebe den Klang der Bläser und die Intensität der Songs mit ihren vielen Ecken und Kanten. Eins ist jedenfalls sicher: Ich habe mich nie authentischer gefühlt.“

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