Biografie Meena

Meena wurde 1977 in einem kleinen katholischen Dorf in Oberösterreich als drittes Kind eines Elektrikermeisters und einer Mutter mit einer überdurchschnittlich altruistischen Lebenseinstellung geboren. Im Sommer lief sie barfuß und im Winter wurde sie das erste mal mit drei Jahren auf Plastikschi gestellt und den Berg runter geschubst. Sie wuchs auf zwischen Kühen, Wiesen, Wald und mit ständig aufgeschrammten Knien. "Man versuchte mich sonntags in die Kirche zu nötigen, ich ging hin weil ich die Orgel so gern hörte und später in einen Ministranten verliebt war. Meine Mutter lernte mir dass die Welt groß ist, mein Vater dass man mit den Füßen am Boden bleiben muss."
Als Meena mit dem Sprechen anfing, wurde ihr auch das Singen beigebracht. Ihr Großvater spielte Zither, gemeinsam mit ihrer Mutter und Schwester sang sie dazu. Die gute alte oberösterreichische Volksmusik also. Und so lernte sie unter anderem schon früh musikalische Harmonien, verschiedene Instrumente und mehrstimmiges Singen. Mit sieben begann sie ihre ersten Lieder zu komponieren. "Musik war einfach etwas Selbstverständliches im Leben meiner Familie und deshalb weit entfernt von jeglichem Kommerz. Sie gehörte für uns dazu wie das Essen oder Schlafen."
Als Meena elf war, starb ihr Bruder, er wurde gerade mal siebzehn Jahre alt. " Er fehlt mir. Von ihm bekam ich meine erste Musikkassette, einen Sampler der späten Siebziger Jahre, am meisten begeisterte mich Jimi Hendrix´s Vodoo Chile."
Mit fünfzehn Jahren gründete Meena gemeinsam mit Chris FIllmore die erste Band. "Wir waren damals noch eine psychedelische Blues-Rock-Band und spielten auf vielen wilden Konzerten- Songs von denen jeder einzelne meistens mehr als zwanzig Minuten dauerte".
"Ich war eine pubertierende Schulverweigerin, mit dem Hang zur Revolution und getrieben von dem Gedanken die Welt zu verbessern. Später studierte ich und ging nach Mosambik um in einem Frauenhaus zu arbeiten. Ich bereiste Europa und den Norden der USA und verliebte mich in Chicago. Aus Chicago wurde Wien. Und hier unterschrieb ich meinen ersten Managementvertrag."

Inzwischen hatte sich Meenas Talent herumgesprochen. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie auftrat, die Authentiziät ihrer Stimme und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz hatten für Aufmerksamkeit gesorgt. "Mein Zugang zur Musik und zum Singen war ein anderer, er war und ist immer noch getrieben davon etwas sagen zu wollen- mich befreien zu wollen. Ich wollte nicht Musikerin werden -was im übrigen für meine Eltern heute noch kein Beruf ist- ich musste Musikerin werden.

Als erstes formierte Meena ihre Band. Im Laufe der Zeit stand sie mit nationalen und internationalen Musikern auf der Bühne, spielte gut und auch mal schlecht bezahlte Konzerte. Sie lernte Produzenten kennen, noch mehr Manager, Veranstalter, Co-Produzenten, Verleger und Plattenfirmenchefs. "Man versuchte aus mir eine Popsängerin, eine Rock-Queen, gar ein Tina Turner- und Janis Joplin-Double zu konstruieren. Man versuchte sogar mir das entsprechende Show-Gehabe beizubringen. Alles absolut erfolglos, so erfolglos wie der Versuch, meine wild gewordenen Locken in Form zu bringen. Und dann kam Tom Ruf und beschloss - entgegen den Maßstäben der Musikindustrie - mich auf sein Plattenlabel zu holen. Mich, eine ungezügelte Bluessängerin, welche gerade mal von den Alpen runter aufs Glatteis des Musikbusiness geschlittert war." Ruf flog Meena über den Teich ins Mekka des Blues - nach Memphis Tenessee.
"Er brachte mich und meinen Gitarristen Chris Fillmore zu Jim Gaines um unsere erste richtig offizielle CD einzuspielen. Und vom ersten Augenblick fühlte es sich für mich an, als würde ich nach Hause kommen, als hätte mein Leben 1977 ebenso dort in Stantonville beginnen können."

Biografie Luther Allison

Luther Allison, ein in Amerika geborener Gitarrist, Sänger und Songschreiber, der bis 1980 in Frankreich lebte, war der Mann, der von den Blues Festivals der 90er Jahre gebucht wurde. In seinen Mittfünfzigern entzückte er auf der ganzen Welt Club- und Festivalpublikum mit seinen langen, schweißgebadeten, hochenergischen Auftritten, vollendet von grellem Gitarrenspiel und seiner gefühlvollen Stimme. Seine grenzenlose Energie, kombiniert mit harter Gitarrenoffensive, machten Luther Allison zum Favoriten unter Blues- und Rockfans gleichermaßen.
Seine Karriere umspannte fünf Jahrzehnte und während er letzten zehn wuchs Allisons Popularität geradezu exponentiell- eine großartige Blues-Comeback-Geschichte. Er setzte das Touren und die Aufnahmen ununterbrochen bis zu seinem Tod, 1997, fort.

"Mein Blues hat mich um die Welt geführt, von Chicago nach Berlin, von Tokio nach Paris, es war für mich nie von Bedeutung welche Farbe deine Haut hat oder in welchem Land du lebst, solange wir das Gefühl teilen, das ich den Blues nenne und Freunde werden."

Biografie JW Jones

"One of this country's top blues guitar stars" writes the Globe and Mail about 29-year old, JW-Jones.

JW-Jones has one of the most energetic and exciting live shows on the scene. It is no surprise that he has played throughout the world (CANADA, USA, EUROPE, AUSTRALIA, BRAZIL) and some of the biggest names in blues today, including The Fabulous Thunderbirds, Little Charlie & The Nightcats, Rod Piazza, Anson Funderburgh with Sam Myers, The Mannish Boys and the legendary Hubert Sumlin have invited him to join them on stage.

During a special appearance with the band, Hollywood celebrity and fan, Dan Aykroyd said, "this is an amazing blues band, and I've played with the best!" Mr. Aykroyd wrote the liner notes for the 2008 release 'Bluelisted'.

The new record "Midnight Memphis Sun" features special guest stars Hubert Sumlin and Charlie Musselwhite, while past CDs have had world-class musicians David 'Fathead' Newman (Ray Charles sax player), Little Charlie Baty, Junior Watson, Colin James, and multi-Grammy nominee Kim Wilson who appears on two discs and produced 'My Kind of Evil' in 2004.

Their music has garnered radio-play worldwide, including heavy rotation on commercial radio stations, and features on shows such as the internationally syndicated House of Blues Radio Hour.

In 2009, Guitar World Magazine featured a CD called 'Guitar Masters Vol. 2' that put Jones alongside guitar stars B.B. King, Jimmy Page, Jeff Beck, Carlos Santana and more.

The buzz this band has created over the last decade has earned them a national award - the Maple Blues Award for Electric Act of the Year, and rave reviews throughout the globe. Jones has been featured by Blues Revue Magazine and can be found in the books All Music Guide to Blues and Penguin Guide to Blues Recordings.

When working with Jeff Asselin (drums), and Martin Régimbald (bass), or adding the heavy grooves of Jesse Whiteley (organ), the musicians with Jones always add a powerful energy to the stage.

Canada's Top Touring Blues Act, Jones and his band are born entertainers, and with their unique sound, they continue to set the world on fire one country at a time!

Biografie Joanne Shaw Taylor

In den vergangenen 24 Monaten ist Joanne Shaw Taylor vom aufstrebenden Bluestalent zum regelrechten Star der internationalen Musikszene avanciert. Die neulich bei den British Blues Awards zur ‚Besten Sängerin' gekrönte Musikerin ging 2010 erfolgreich als Support für Joe Bonamassa und Eric Sardinas auf Tour und hat in den USA, Europa und Australien mit ihren energiegeladenen Shows schon Legionen von Fans für sich gewonnen.

Taylor, die aus der Nähe des englischen Birmingham stammt, wurde mit 16 von Dave Stewart von den Eurythmics entdeckt und für sein damaliges Sideprojekt D.U.P. verpflichtet. Die Tourneen mit Stewart und seinen Bandmitgliedern Jimmy Cliff, Candy Dulfer und Mudbone Cooper gaben ihr einen ersten Vorgeschmack auf die internationalen Bühne. Danach widmete sich Taylor jahrelang ihrer eigenen Karriere als Gitarristin und vor allem als Sängerin und Songwriterin. 2008 unterschrieb sie bei Ruf Records und nahm beim Erfolgsproduzenten Jim Gaines (Albert Collins, Stevie Ray Vaughan) ihr Plattendebüt White Sugar auf. Das gelungene Album ging als meistverkauftes Erstlingswerk in der Geschichte von Ruf Records ein und wurde 2010 in der Kategorie Best New Artist Debut bei den Blues Music Awards der Blues Foundation nominiert.

Nach 18 Monaten, in denen sie fast ununterbrochen auf Tour war (u.a. auch als Teil des Blues Caravans 2009), kehrte Taylor im Sommer 2010 in das Studio von Gaines zurück, um das Nachfolgewerk Diamonds in the Dirt einzuspielen. Das Album bringt sie erneut mit den beiden Sessionmusikern Steve Potts und Dave Smith zusammen, kommt aber trotzdem etwas heftiger daher. Laut Taylor spielt in diesem Zusammenhang ihre neue Heimat eine wesentliche Rolle: Die mittlerweile auch in den USA sehr gefragte Künstlerin hat sich vorerst in Detroit nieder gelassen. "Die dortige Musikszene hat den Sound des Albums mit beeinflusst", sagt sie. "Es gibt in Detroit jede Menge tolle Bands und Musiker, die meine Horizonte erweitert haben."
Mit gerade erst 25 Jahren ist Taylor auf dem besten Weg zu einer langen und erfolgreichen Karriere. Dies unterstreicht auch Joe Bonamassa, einer der wichtigsten Künstler der aktuellen Bluesszene. "Heute gibt es viele sehr gute Gitarristen und auch viel gute Sänger. Was Joanne Shaw Taylor insbesondere auszeichnet, ist ihr Talent als Songwriterin. Als Gitarristin und Sängerin ist sie der helle Wahnsinn - aber auch nach der Show gehen ihre Songs nicht mehr aus dem Kopf."

Biografie Jimmy Bowskill

Jimmy Bowskill hatte bereits im Alter von 19 eine beachtliche Karriere in der Musikbranche vorzuweisen. Er spielte mit Dickey Betts, Garth Hudson, ZZ Top, Deep Purple und The Sam Roberts Band. Auf seinen internationalen Tourneen spielte er unter anderem auch in Deutschland, der Ukraine, Frankreich, Mexiko und auf der Expo in Japan 2005. Darüber hinaus erhielt er bereits den Juno Award für das beste Blues Album.

Jimmy ist dazu bestimmt ein Musiker zu sein. Geboren in Toronto am gleichen Tag wie B.B. King, aufgewachsen in Peterborough, Ontario, in einem Haus, in dem er bereits damals die Musik von Led Zeppelin, The Beatles und Jimi Hendrix hören konnte. Nachdem er im Alter von 10 Jahren erstmals eine Gitarre in die Hand nahm, setzte er von nun an alles daran, das Instrument perfekt zu beherrschen. Wie jedes Kind der 90er hätte er durch Nirvana oder etwa Radiohead inspiriert werden können. Stattdessen zog es ihn in die Welt des Blues.

„Es fühlte sich so real an“, erklärt Jimmy. „Es ist wirklich eine sehr gefühlvolle Musikrichtung, die direkt aus dem Herzen kommt. Man kann nichts verstecken, sie ist sehr ehrlich.“

Ein Jahr nachdem er das erste Mal zur Gitarre griff überredete Jimmy seinen Vater ihn nach Downtown Toronto zu fahren, um dort Jeff Healey zu treffen. Vor dem Club trat er dann als Straßenmusiker auf, bis Jeff persönlich heraus kam, um das Wunderkind spielen zu hören und ihn in den Club zu einer Jam Session einzuladen. Im Jahr 2002 veröffentlichte Jimmy seine erste CD „Old Soul“, eine Mischung aus eigenen und Cover-Songs, die ihm international Aufmerksamkeit einbrachte.

Weitere Alben von Jimmy sind „Soap Bars & Dog Ears“ (2004), „Jimmy Bowskill“ (2008) sowie die beiden neueren Alben “Live” und „Back Number”.

Bereits in so jungen Jahren erhielt er bemerkenswerte Kritiken von den talentiertesten Musikern und Kritikern der Blueswelt.

“The best natural singer I’ve ever heard”

-Colin James

 

“Jimmy Bowskill is one of brightest shining stars for people who love REAL rock and blues music.”

-Jeb Wright, Classic Rock Revisited

 

“Live and in the studio he reacts cleverly. Jimmy Bowskill doesn’t have to hide behind anyone regarding his singing and guitar-playing. Only 19 years old, he already plays in
the top league…Peter Green, Stevie Ray Vaughan or Jeff Healey send their regards.”

     - BREAKOUT

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