Biografie JW Jones

"One of this country's top blues guitar stars" writes the Globe and Mail about 29-year old, JW-Jones.

JW-Jones has one of the most energetic and exciting live shows on the scene. It is no surprise that he has played throughout the world (CANADA, USA, EUROPE, AUSTRALIA, BRAZIL) and some of the biggest names in blues today, including The Fabulous Thunderbirds, Little Charlie & The Nightcats, Rod Piazza, Anson Funderburgh with Sam Myers, The Mannish Boys and the legendary Hubert Sumlin have invited him to join them on stage.

During a special appearance with the band, Hollywood celebrity and fan, Dan Aykroyd said, "this is an amazing blues band, and I've played with the best!" Mr. Aykroyd wrote the liner notes for the 2008 release 'Bluelisted'.

The new record "Midnight Memphis Sun" features special guest stars Hubert Sumlin and Charlie Musselwhite, while past CDs have had world-class musicians David 'Fathead' Newman (Ray Charles sax player), Little Charlie Baty, Junior Watson, Colin James, and multi-Grammy nominee Kim Wilson who appears on two discs and produced 'My Kind of Evil' in 2004.

Their music has garnered radio-play worldwide, including heavy rotation on commercial radio stations, and features on shows such as the internationally syndicated House of Blues Radio Hour.

In 2009, Guitar World Magazine featured a CD called 'Guitar Masters Vol. 2' that put Jones alongside guitar stars B.B. King, Jimmy Page, Jeff Beck, Carlos Santana and more.

The buzz this band has created over the last decade has earned them a national award - the Maple Blues Award for Electric Act of the Year, and rave reviews throughout the globe. Jones has been featured by Blues Revue Magazine and can be found in the books All Music Guide to Blues and Penguin Guide to Blues Recordings.

When working with Jeff Asselin (drums), and Martin Régimbald (bass), or adding the heavy grooves of Jesse Whiteley (organ), the musicians with Jones always add a powerful energy to the stage.

Canada's Top Touring Blues Act, Jones and his band are born entertainers, and with their unique sound, they continue to set the world on fire one country at a time!

Biografie Joanne Shaw Taylor

In den vergangenen 24 Monaten ist Joanne Shaw Taylor vom aufstrebenden Bluestalent zum regelrechten Star der internationalen Musikszene avanciert. Die neulich bei den British Blues Awards zur ‚Besten Sängerin' gekrönte Musikerin ging 2010 erfolgreich als Support für Joe Bonamassa und Eric Sardinas auf Tour und hat in den USA, Europa und Australien mit ihren energiegeladenen Shows schon Legionen von Fans für sich gewonnen.

Taylor, die aus der Nähe des englischen Birmingham stammt, wurde mit 16 von Dave Stewart von den Eurythmics entdeckt und für sein damaliges Sideprojekt D.U.P. verpflichtet. Die Tourneen mit Stewart und seinen Bandmitgliedern Jimmy Cliff, Candy Dulfer und Mudbone Cooper gaben ihr einen ersten Vorgeschmack auf die internationalen Bühne. Danach widmete sich Taylor jahrelang ihrer eigenen Karriere als Gitarristin und vor allem als Sängerin und Songwriterin. 2008 unterschrieb sie bei Ruf Records und nahm beim Erfolgsproduzenten Jim Gaines (Albert Collins, Stevie Ray Vaughan) ihr Plattendebüt White Sugar auf. Das gelungene Album ging als meistverkauftes Erstlingswerk in der Geschichte von Ruf Records ein und wurde 2010 in der Kategorie Best New Artist Debut bei den Blues Music Awards der Blues Foundation nominiert.

Nach 18 Monaten, in denen sie fast ununterbrochen auf Tour war (u.a. auch als Teil des Blues Caravans 2009), kehrte Taylor im Sommer 2010 in das Studio von Gaines zurück, um das Nachfolgewerk Diamonds in the Dirt einzuspielen. Das Album bringt sie erneut mit den beiden Sessionmusikern Steve Potts und Dave Smith zusammen, kommt aber trotzdem etwas heftiger daher. Laut Taylor spielt in diesem Zusammenhang ihre neue Heimat eine wesentliche Rolle: Die mittlerweile auch in den USA sehr gefragte Künstlerin hat sich vorerst in Detroit nieder gelassen. "Die dortige Musikszene hat den Sound des Albums mit beeinflusst", sagt sie. "Es gibt in Detroit jede Menge tolle Bands und Musiker, die meine Horizonte erweitert haben."
Mit gerade erst 25 Jahren ist Taylor auf dem besten Weg zu einer langen und erfolgreichen Karriere. Dies unterstreicht auch Joe Bonamassa, einer der wichtigsten Künstler der aktuellen Bluesszene. "Heute gibt es viele sehr gute Gitarristen und auch viel gute Sänger. Was Joanne Shaw Taylor insbesondere auszeichnet, ist ihr Talent als Songwriterin. Als Gitarristin und Sängerin ist sie der helle Wahnsinn - aber auch nach der Show gehen ihre Songs nicht mehr aus dem Kopf."

Biografie Jimmy Bowskill

Jimmy Bowskill hatte bereits im Alter von 19 eine beachtliche Karriere in der Musikbranche vorzuweisen. Er spielte mit Dickey Betts, Garth Hudson, ZZ Top, Deep Purple und The Sam Roberts Band. Auf seinen internationalen Tourneen spielte er unter anderem auch in Deutschland, der Ukraine, Frankreich, Mexiko und auf der Expo in Japan 2005. Darüber hinaus erhielt er bereits den Juno Award für das beste Blues Album.

Jimmy ist dazu bestimmt ein Musiker zu sein. Geboren in Toronto am gleichen Tag wie B.B. King, aufgewachsen in Peterborough, Ontario, in einem Haus, in dem er bereits damals die Musik von Led Zeppelin, The Beatles und Jimi Hendrix hören konnte. Nachdem er im Alter von 10 Jahren erstmals eine Gitarre in die Hand nahm, setzte er von nun an alles daran, das Instrument perfekt zu beherrschen. Wie jedes Kind der 90er hätte er durch Nirvana oder etwa Radiohead inspiriert werden können. Stattdessen zog es ihn in die Welt des Blues.

„Es fühlte sich so real an“, erklärt Jimmy. „Es ist wirklich eine sehr gefühlvolle Musikrichtung, die direkt aus dem Herzen kommt. Man kann nichts verstecken, sie ist sehr ehrlich.“

Ein Jahr nachdem er das erste Mal zur Gitarre griff überredete Jimmy seinen Vater ihn nach Downtown Toronto zu fahren, um dort Jeff Healey zu treffen. Vor dem Club trat er dann als Straßenmusiker auf, bis Jeff persönlich heraus kam, um das Wunderkind spielen zu hören und ihn in den Club zu einer Jam Session einzuladen. Im Jahr 2002 veröffentlichte Jimmy seine erste CD „Old Soul“, eine Mischung aus eigenen und Cover-Songs, die ihm international Aufmerksamkeit einbrachte.

Weitere Alben von Jimmy sind „Soap Bars & Dog Ears“ (2004), „Jimmy Bowskill“ (2008) sowie die beiden neueren Alben “Live” und „Back Number”.

Bereits in so jungen Jahren erhielt er bemerkenswerte Kritiken von den talentiertesten Musikern und Kritikern der Blueswelt.

“The best natural singer I’ve ever heard”

-Colin James

 

“Jimmy Bowskill is one of brightest shining stars for people who love REAL rock and blues music.”

-Jeb Wright, Classic Rock Revisited

 

“Live and in the studio he reacts cleverly. Jimmy Bowskill doesn’t have to hide behind anyone regarding his singing and guitar-playing. Only 19 years old, he already plays in
the top league…Peter Green, Stevie Ray Vaughan or Jeff Healey send their regards.”

     - BREAKOUT

Biografie Jeff Healey

Zum ersten Mal mit den sechs Saiten in Berührung kommt Jeff Healey im Alter von drei Jahren, schon mit sechs tritt er öffentlich auf. Das Wunderkind spielt in den frühen Teenagertagen in verschiedenen Bands, bevor er 1985 zusammen mit Joe Rockman (Bass) und Tom Stephen am Schlagzeug die Jeff Healey Band gründet. Im selben Jahr überredet ein Freund Albert Collins, Healey bei einem Konzert in Toronto auf die Bühne zu holen und zusammen ein wenig zu jammen. Schwer beeindruckt von dessen Performance lädt Collins Healey ein, zusammen mit ihm und Stevie Ray Vaughan live zu spielen. Healeys Fähigkeiten auf der Klampfe veranlassen den nicht gerade als Stümper bekannten Vaughan zur Aussage, der damals erst 19-Jährige revolutioniere das Gitarrenspiel.
Mit so viel Lob aus berufenem Munde kann man natürlich wuchern und im Anschluss an die Veröffentlichung von "See The Light" geht die Reise des Jeff Healey los, die ihn zusammen mit Acts wie ZZ Top, Bob Dylan, den Rolling Stones und Bonnie Raitt in die Welt hinaus führt.
Inspiriert ist Healey trotz Lobdudelei nicht nur vom Gitarrenrock, sondern auch vom Jazz der 20er und 30er Jahre. Folgerichtig veröffentlicht er nach 2000 mit seinem Projekt Blues Wizards mehrere Jazz-Alben, auf denen er selbst nicht in die Saiten greift, sondern die Trompete schwingt. Denn neben der Gitarre hat sich Autodidakt Healey auch dieses Instrument gefügig gemacht.
Jeff Healey kämpft zeitlebens mit dem Krebs, der ihm in jungen Jahren bereits das Augenlicht nahm. Die Erkrankung ist so schwerwiegend, dass er im Alter von nur 41 Jahren sein Leben an sie verliert. Anfang März 2008 verstirbt der Gitarrist, Trompeter und Sänger in seiner Heimatstadt Toronto im Kreis seiner Familie. Sein Tod trifft sein Umfeld trotz seines langjährigen Leidens unvorbereitet.

Discography:

1988 See the light
1990 Hell to Pay
1992 Feel This
1995 Cover to Cover
2000 Get Me Some
2002 Among friends
2004 Adventures in Jazzland
2005 Live at Montreaux 1999
2006 It's Tight Like That (live)
2008 Mess of Blues
2009 Songs From The Road (live)

Biografie Jack Bruce & Robin Trower

Als die Nachricht durchsickerte, dass Jack Bruce und Robin Trower zum ersten Mal zusammen live auftreten würden, war die Sensation perfekt.
Der Bassmann und Sänger der legendären Cream, der von Blues bis Jazzrock immer neue Wege aufzeigte, und der begnadete Gitarrist von Procol Harum, dem die Fesseln des Fünfminutenpop schon früh zu eng wurden und der mit seiner Saitenkunst nie den Klischees des Mainstream folgte: Beide haben jeder mehr als 40 Jahre ganz weit vorne an der Geschichte des Rock mitgeschrieben. Bereits Anfang der Achtziger trafen sie sich im Studio für zwei bemerkenswerte Alben (B.L.T. 1981 und Truce 1982). Auf das lang erwartete erneute Zusammentreffen der beiden Titanen mussten die Fans anschließend 27 lange Jahre warten: Erst Anfang des letzten Jahres kam "Seven Moons" in die Läden.

Mit dem ein paar Jahre jüngeren Gary Husband (Level 42, Gary Moore, John McLaughlin) an den Drums bildeten die Veteranen Bruce und Trower ein Power Trio, das ausschließlich neues Material anging. Trower hatte das Grundgerüst der musikalischen Themen entworfen und im Team mit Jack Bruce wurden Songs daraus, feiner Bluesrock mit psychedelischen Farben und wunderbar ausgeloteten Sounds - ein Album, das den lebendigen Geist der kreativen Siebzigerjahre der Rockmusik ins dritte Jahrtausend transportierte. "Seven Moons" war das dritte gemeinsame Produkt zweier in die Jahre gekommener Musiker, und es war ihr Meisterwerk.

Knapp ein Jahr später meldete eine Fansite: "Bruce Trower & Husband to take ´Seven Moons´ into orbit! Nur für ein paar Abende werden Robin und Jack das erste Mal überhaupt gemeinsam live auftreten, Ende Februar 2009."

In der Tat: Nach zwei Gigs - Karlsruhe und Köln - sollte das Trio im holländischen Nijmegen spielen, wo ein großes Kamerateam das Konzert aufnehmen würde, hieß es. Fans aus Frankreich, England, Deutschland und anderswo reisten an, um das Ereignis mit den holländischen Anhängern der Band genießen zu können. Einer schrieb im Fanblog: Dann geben die sich wohl richtig Mühe, wenn die Kameras da sind. Der Abend wurde in der Tat etwas besonderes, aber nicht wegen der Filmleute und ihrer Geräte. Es war erst der dritte gemeinsame Auftritt des Trios, aber die drei Musiker hatten inzwischen etwas entdeckt: Dass sie zusammengehörten. Dass sie eine Einheit bildeten. Aus so etwas entsteht Freude, da kommt Spaß am Spiel auf (Das wissen alle Musiker und Fußballspieler). Kameras braucht man da nicht. Schauen wir mal rein in den Abend.

Es ist 20:45. Der historische Abend im ehrwürdigen Concertgebouw De Vereeniging beginnt pünktlich. Jack Bruce, inzwischen 65, begrüßt das Publikum mit einem knappen "Good Evening" und die Band startet mit dem Titelsong von "Seven Moons". Nach knapp vier Minuten dann das erste Solo von Robin Trower, der ein wenig jünger als der Bassmann ist. Beide haben sich Falten zugelegt, aber alt wirken sie nicht. Bruce steht die Freude über die faszinierende Einlage ins Gesicht geschrieben. Trower bemerkt, dass es gut ist, was er da macht, und strahlt. Kaum ist das Solo beendet, gibt´s einen Rhythmuswechsel, fast ohne Pause, und das Trio legt mit dem zweiten Stück los; es ist der Blues "Lives Of Clay". Irgendwann bemerkt Jack mit hübschen Understatement: "Now we are beginning to get somewhere."
Sie werden an diesem Abend fast das komplette Album "Seven Moons" spielen, sie werden auch eine wunderbar lockere Version von "Carmen" präsentieren, einem Song von damals, von dem Album "B.L.T.", nicht so gläsern, sondern soulful, ganz tief. Und natürlich spielen sie auch die Erkennungmarken von Bruce, die er einst für Cream zauberte: Als erstes "Sunshine Of Your Love", dieses Stück mit dem legendären Bass-Riff.Trower ist auch dabei ganz er selbst, keine Clapton-Kopie, sondern ein souveräner Melodiensammler, der mit seinen WahWah-Effekten ganz ohne Effekthascherei spielt und an diesem Abend über sich hinauswächst. Ist "White Room" in dieser Version mit dem "white Hendrix", wie man Robin in den USA getauft hat, vielleicht zu neuer Größe gewachsen? Auch die Zugabe "Politician" zeigt Trower mit einem abgehangenen Solo.

Es ist nicht nur bemerkenswert, wie locker das Trio mit den Themen arbeitet, die es sich an diesem Abend vorgenommen hat. Und das, wo Nijmegen erst die dritte gemeinsame Live-Show ist. Die Freude, mit der die drei Musiker hier aufeinander zu gehen, der Spaß, den sie selber an ihrem Spiel deutlich sicht- und hörbar empfinden, machen die Aufnahme von diesem Ereignis zu einem echten Dokument zeitloser Rockmusik. Es ist besonders schön, dass einer wie Jack Bruce nach schweren Schlägen des Schicksals wieder auf der Bühne steht und manches mit großem Humor nimmt. Was vermeldet da der mit Worten so sparsame Schotte während der Show? "It is fantastic to be here. For me personally it is fantastic to be anywhere, actually..." Es tut gut, solche Musiker unter uns zu haben.

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