Biografie Ian Parker

Mit seiner unverwechselbaren, bitter-süßen Stimme und seiner schmetternden Gitarre, lässt Ian in seinen Songs keine Fragen offen. seine Gabe, seine Gefühle aufrichtig und ehrlich mit dem Publikum zu teilen, macht ihn unverwechselbar und einzigartig.

‚Gezeichnet von einer faszinierenden Reihe von Einflüssen, ist dieser junge Mann schnell zu einem der belibtesten britischen Blues- und Roots-Musiker geworden. Als herausragender Songschreiber liegen Ian's Wurzeln tief im Blues. Dennoch gibt er sich nicht damit zufrieden, lediglich traditionellen Blues zu spielen und an altem festzuhalten. Er ist zweifellos ein bedeutender blues man unserer Zeit.

Ruf Records nahm Ian unter Vertrag und stellte ihm den namhaften US-amerikanischen Produzenten David Z (Prince - Purple Rain) persönlich vor. Sein Debüt-Album ‚INSIDE' (RUF 1094) wurde im Oktober 2003 veröffentlicht.

" I was truly honoured to be involved in this project." David Z

Im März 2004 trat Ian im deutschen Fernsehen beim WDR-Rockpalast als Hauptakt des Crossroads-Festivals auf und von dieser denkwürdigen Show wurde im Juni 2005 eine Live-DVD veröffentlicht: ‚...WHILST THE WIND' (RUF 3007)

Ergänzend zu dieser Live-DVD kam ebenfalls im Juni 2005 ein Live-Album mit dem selben Titel heraus, auf welchem eine Show aus Dezember 2004 in Hannover zu sehen ist. (RUF 1102)
Beide Veröffentlichungen brachten größere Beachtung in Presse und Musik-Kritik sowie eine beeindruckende Verkaufsnachfrage mit sich.

Im September 2005 schrieb Ian 5 Songs für das Ruf's Bluescaravan-Projekt, aus dem das ‚PILGRIMAGE'-Album (RUF 1112) hervor ging, welches in Clarksdale, Mississippi und Memphis, Tennessee aufgenommen wurde und im Januaer 2006 zum Tourstart erschien. Diese Aufnahmen brachten Ian neben einer ausgedehnten Tour durch Europa und ersten Auftritten in den USA eine wichtige Festigung in seiner musikalischen Ausrichtung.

Nach seiner Rückkehr aus den USA im September 2005 begann für Ian ein intensiver Prozeß der Auseinandersetzung mit der Wiederentdeckung der Blues- und Soulgrößen, die ihn in seiner Jugend bereits tief inspirierten, als er begann, Musik zu machen. Diese Phase festigte Ian's musikalische Identität. Die Songs auf dem Album ‚WHERE I BELONG' (RUF 1120), das im Februar 2007 veröffentlicht wird, beweisen dies eindrucksvoll.

‚WHERE I BELONG' wurde in Cheltenham, England aufgenommen und von Matt Butler, der u.a. mit Paul McCartney arbeitete, produziert.
Analog auf Band aufgenommen, hat dieses Album den reichen, warmen Charakter des vor-digitalen Zeitalters, ohne im Ganzen ein Relikt der Vergangenheit zu sein!
‚WHERE I BELONG' bedient alle Blues-Fans, die konservativen wie die experimentierfreudigen und umfasst das Heranwachsen und die Selbsterfahrung eines zeitgenössischen Bluesmusikers, der gekommen ist, um zu bleiben.

Biografie Friend'n Fellow

In der Musik von FRIEND ´N FELLOW verbinden sich die Intensität des Blues, der Klang des Soul und die Freiheit des Jazz auf einzigartige Weise.
Tief beeindruckt und berührt folgt das Publikum dem virtuosen
Zusammenspiel dieser beiden Ausnahmemusiker.

Constanze Friend (vocals) studierte in Weimar modernen Gesang. Bereits als Sängerin der R&B Band "Mr Adapoe" war Constanze Gast zahlreicher europäischer Festivals, u.a. als support act für Alvin Lee und James Brown.

Thomas Fellow (guitars) studierte sieben Jahre Konzertgitarre in Weimar. Er war Preisträger internationaler Wettbewerbe und unternahm zahlreiche Konzertourneen durch Europa, die USA, Indien und Südamerika. Professor Thomas Fellow leitet die Ausbildung Gitarre/ Worldmusic an der Hochschule für Musik in Dresden sowie Kurse an verschiedenen Hochschulen und Festivals.

"ABSOLUTELY KILLING!" Das war die begeisterte Reaktion des Gitarren-Giganten Tommy Emmanuel. Der Miles-Davis-Saxophonist Bill Evans schrieb "You knocked me out with your playing" und die Blues-Legende Luther Allison kündigte FRIEND `N FELLOW bei ihren gemeinsamen Konzerten mit den Worten an: "The sound of the new century".

Es ist keine gewöhnliche Band, von deren musikalischen Qualitäten die Meister der verschiedensten Stile schwärmen.

"Eine Stimme und eine Gitarre - der Rest ist Staunen" (LVZ). Und in intensivster Interaktion entsteht eine einzigartige Mischung aus der Energie des Blues, der Freiheit des Jazz und dem Klang des Soul. Mühelos brechen Constanze Friend (voc) und Thomas Fellow (guit) alle musikalischen Schranken und begeben sich mit dem Publikum auf eine mitreißende, kraftvolle Reise durch ihr musikalisches Universum.

Nach über 1000 Konzerten von New York (World Trade Center) bis Bejing (China Millenium Park) und von Paris (Elyssees Montmartre) bis Wien (Radiokulturhaus ORF) und Auftritten im Programm mit Ray Charles, Al Jarreau und Simply Red gelten sie inzwischen als das erfolgreichste Projekt dieser Art in Europa.

Mit der aktuellen CD "LADY" gelingt den Beiden ein weiterer Beweis ihrer Fähigkeit, kompromisslos jedem einzelnen Song einen unverwechselbaren Klang zu geben und ihn auf das Wesentliche zu konzentrieren. Tiefe, Dynamik und Intensität machen das neue Album geradezu zu einem "Best of" der Qualitäten von FRIEND `N FELLOW.

Und da auch ihre Live-Konzerte als Attraktion ersten Ranges gelten, kann man nur empfehlen: Nicht verpassen, denn "Das glaubt man nur, wenn man es erlebt hat" (Musix)

Biografie Erja Lyytinen

In den letzten Jahren hat Erja Lyytinen die internationale Musikszene im Sturm erobert.
Sie ist eine junge, talentierte Sängerin, Songwriterin und außergewöhnliche Gitarristin, die von einer Dobro bis zur Slide-Gitarre alles spielt. "Aber die Gitarre - oder jedes andere Instrument - ist nur dazu da, mein Anliegen zu unterstreichen, welches ich mit meinen Songs ausdrücken möchte", sagt sie.

Erja wurde in Kuopio, einer finnischen Kleinstadt, in einer Musikerfamilie geboren. Mit 15 Jahren stand sie mit ihren Eltern auf der Bühne und sang, spielte zuerst Geige und später E-.Gitarre. "Die Leute wunderten sich damals, wie es kam, dass ein junges Mädchen sich für dieses Instrument entschied, aber wenn man aus einer solchen Musikerfamilie stammt - meine Mutter ist Bassistin und mein Vater Gitarrist - ist es für die Tochter kein großartiger Schritt zur E-Gitarre", sagt sie lachend.

Erja's zweites Album "Wildflowers" (Bluelight Records), bei dem sie übrigens auch in die Produktion eingebunden war, wurde im Juni 2003 auf einem der größten finnischen Musikfestivals, dem Puistoblues Festival, offiziell veröffentlicht. "Das war großartig!" erzählt Erja begeistert. "Wir spielten vor Koko Taylor und Bonnie Raitt, die beide einen immensen Einfluß auf mich hatten." Erja ist oft mit Raitt verglichen worden und das finnische Magazin BLUES NEWS nannte sie soger die Bonnie Raitt von Finnland.
"Ich denke, der hauptsächliche Grund, warum mich einige Leute als Bonnie Raitt von Finnland bezeichnen, ist, dass wir beide Frauen sind und Slide-Gitarre spielen. Aber natürlich war es fantastisch, als ich dann tatsächlich die Chance hatte, sie persönlich kennen zu lernen und feststellen konnte, dass sie eine wirklich nette Frau ist."

Im Jahr 2005 kam Erja zu Ruf Records und flog direkt in die Südstaaten der USA, wo sie mit den britischen Musiker-Kollegen Ian Parker und Aynsley Lister an einem gemeinsamen Projekt arbeitete, dessen Ergebnis das Album "Pilgrimage from Mississippi to Memphis" (RUF 1112) - ein voller Erfolg - sowie eine ausgedehnte Tour mit dem BluesCaravan 2006 "The New Generation" über weite Teile Europas und zu einigen Festivals in den USA, die auch auf der Live-DVD "BluesCaravan 2006 - The New Generation" (RUF 3014) festgehalten wurde, war.
Einer der Songs, die Erja für diese BluesCaravan Tour schrieb, ist auch auf der CD "Blues Guitar Women" (RUF 1110) zu hören, die von der kanadischen Bluesmusikerin und Preisträgerin Sue Foley zusammengestellt wurde.

Erja kehrte im Jahr 2006 zurück in die USA, um ihr erstes Soloalbum für Ruf Records aufzunehmen: "Dreamland Blues" (RUF 1114). Das Projekt führte sie mit außergewöhnlichen Musikern zusammen: Dem Bassisten David und seinem Bruder Kinney Kimbrough am Schlagzeug (beide sind Söhne des Hill Country Blues-Legenden Junior Kimbrough) sowie mit dem langzeitigen Musik-Partner Davide Floreno an der Rhythmusgitarre und am Bass. In den zwölf Songs auf "Dreamland Blues" hören wir, wie Erja die Seele und den Geist von Mississippi in sich aufsaugt. Ihr herzzerreißendes und dreckiges Slidegitarrenspiel steht in starkem Kontrast zu ihrer zierlichen, nordeuropäischen Gestalt und akademischen Musikausbildung.
Sie integriert in ihre Songs eine Menge Einflüsse, wie Jazz, Pop, R&B und Country Music, aber wie Ian Parker richtig feststellte: "Erja hat nun ihre wahre musikalische Heimat - den Blues gefunden."

Biografie Dani Wilde

Die junge britische Blues&Soul-Sängerin DANI WILDE trat das erste Mal im Alter von 17 Jahren in der Öffentlichkeit in Erscheinung, als sie zusammen mit Maddie Prior von britischen Folk-Rock-Band Steeleye Span auftrat. Schon als Kind hörte sie die Künstler aus der Schallplattensammlung Ihres Vaters, welche von Bob Marley bis Motown bzw. von Stax bis Chess Records reicht, rauf und runter und träumte davon eigene Songs zu schreiben, zu singen und aufzutreten.

DANI wuchs in Huillavington in Wiltshire in der Nähe von Chippenham nur wenige Türen von dem bekannten Jazzkünstler Jamie Cullum entfernt auf. Da, wie DANI selbst sagt, da Jamie einige Jahre älter als sie ist, kann selbst sie sich nicht mehr an ihn aus der Schulzeit erinnern. Aber sie bewundert, wie es Jamie gelungen ist, eine so wenig kommerzielle Musikrichtung wie den Jazz einem breiten Mainstreampublikum zugänglich zu machen. Und sie hofft, das ihr dies eines Tages mit dem Blues gelingt.

Im Alter von 18 Jahren zog DANI nach Brighton, wo sie innerhalb von drei jahren Ihren Bachelor of Arts erlangte und mit Auszeichnung abschloss, während sie nebenbei auch weiterhin als Künstlerin auftrat. 2006 wurde sie von Christopher Holland , dem jüngeren Bruder von Jools Holland, entdeckt. Eines führte dann zum anderen und so eröffnete Dani noch im gleichen Jahr zu Weinachten das Konzert von Jools Holland in der Royal Albert Hall in London.

Die Nachrichten über DANIs wunderbarer Stimme, ihres exzellenten Gitarrenstils und ihres rasch wachsenden Erfolgs erreichten dann auch bald RUF RECORDS in Deutschland, und so nahm man sie dort schon im September 2007 unter Vertrag. DANI erinnert sich: " Als mich RUF unter Vertrag nahm, erfüllte sich ein Traum für mich. Mehr als alles andere hatte ich mir erhofft und gewünscht, den Fußspuren von solch erfolgreichen Blues-Frauen des zeitgenößischen Blues wie Susan Tedeschi und Shemekia Copeland folgen zu können. Und Thomas Ruf gab und gibt mir die Gelegenheit dazu!"

Im Januar 2008, zeitgleich mit der Veröffentlichung ihres Debut-Albums "Heal My Blues" , ging DANI mit dem Blues Caravan in Europa und Amerika auf Tour. Hier hatte sei dann die Gelegenheit allabendlich mit Ihren Idolen Sue Foley, Candye Cane und Deborah Coleman gemeinsam als gleichberechtigtes Mitglied des Blues Caravan auf der Bühne zu stehen. Im Anschluß daran ging sie dann als Support mit Candye Cane und Robben Ford noch mal in Amerika auf Tour um direkt danach mit Ihrer eigenen Band als Headliner auf Europa-Tour zugehen."Mit meinen Debut-Album "Heal My Blues" auf Tour zu gehen war eine wundervolle und lehrreiche Erfahrung für mich. So entdeckte ich auf den Eintrittskarten meinen Namen neben den meiner Idole, wie z.B. Koko Taylor, und das bei einigen der größten Festivals weltweit... Welch eine unglaubliche Ehre für mich!"

Durch hervorragende Kritiken für "Heal My Blues" in den Zeitungen und Zeitschriften von Blues Matters, über Classic Rock bis zu der Times, und dadurch das Ihre Songs aus diesem Album regelmäßig auf BBC Radio 2 gespielt werden, hat DANI sich zu einer noch bekannteren Künstlerin entwickelt. Und damit diese Entwicklung weiter fortgeführt wird, war DANI im März diesen Jahres erneut im Studio, um Ihr zweites Album mit dem Titel "Shine" für RUF RECORDS einzuspielen. Und dieses Album, welches von dem legendären Britsh-Blues Produzenten Mike Vernon produziert wurde, zeigt DANIs Können in seiner gesamten musikalischen Bandbreite auf wunderschöne Weise. "Mit Mike Vernon zusammen zu arbeiten war eine unglaubliche Erfahrung. Er sprüht geradezu vor Kreativität und hat dabei ein so außergewöhnliches Talent, das Beste aus einem Künstler herauszuholen, das man sein mitwirken garnicht genug betonen kann. Ich wollte, das mein Gesang auf dem neuen Album wirklich optimal zu den Songs klingt, und aus der Sicht Songwriting und Produktion wünschte ich mir einen ebenso optimalen Mix meiner Blues und Soul-Wurzeln mit noch mehr zeitgenössischen Einflüßen, wie zum Beispiel bei Alanis Morrisette und Joss Stone. Und ich denke, zusammen haben wir das wirklich geschafft so umzusetzen und ein wunderbares Album zu schaffen." Unterstützt wurde DANI bei diesen Aufnahmen übrigens vom Pianisten und der Bläsergruppe Van Morissons.

"Shine" wird im August 2010 veröffentlicht werden., und DANI startet direkt im Anschluß daran Ihre dazugehörige Tour durch Großbritannien und Kontinental-Europa. Und dann in 2011 mit Ruf's Blues Caravan weltweit auf Tour zu gehen. Doch bis es soweit ist, setzt DANI in der zwischenzeit Ihre Whohltätigkeitsarbeit in Embu, Kenia fort.

Biografie Dana Fuchs

Im Juli 2013 bei Ruf Records veröffentlicht ist Bliss Avenue Danas bisher ehrlichstes und entschlossenstes Album. Wiederum in Zusammenarbeit mit ihrem Wingman und Gitarristen Jon Diamond entstanden sind dies nicht nur Songs, die einfach niedergeschrieben wurden, sondern aus ihrem tiefsten Inneren kommen, ohne Lack oder Glasur. „Wenn auch nur eine Zeile hingeworfen oder zu perfekt klingt, muss sie noch einmal geschrieben werden“, sagt Dana. „Jedes Wort muss die Stimmung des Songs ausdrücken oder niemand wird es wirklich verstehen können.“
Das Ergebnis ist ein Einblick in das Weltbild der Sängerin, der alles einschließt vom tragischen Verlust ihres geliebten Bruders bis hin zur Einsamkeit eines Lebens auf Tour. „Ich bin aufgeregt und freue mich für die Fans Bliss Avenue zu hören, vor allem für die, die schon solange dabei sind“, erklärt Dana, „denn ich habe wirklich meine Seele in den Texten und der Musik entblößt.
„Ich wurde sehr emotional, bis an den Rand der Tränen,“ gesteht sie, „einige dieser Melodien gehen mir persönlich sehr nahe wie So Hard To Move, Bliss Avenue, Long, Long Game und Vagabond Wind. Ich möchte, dass das Album die Menschen in einer Weise berührt, die sie mit in die Musik einschließt. Nicht nur ‚Hier ist meine Welt und meine Geschichte‘, sondern eher ‚Hier ist meine Geschichte, kannst du es nachempfinden…?“    
Das kann man. Es ist fast unmöglich, nicht von den Songs von Bliss Avenue und ihrer Interpretation eingenommen zu werden. Angeführt von Danas Rauch- und Honigstimme sind diese zwölf neuen Songs auch eine Art Werbekampagne für einige der besten Musiker der US-Szene: mit Diamonds Powerhouse Gitarre, die Intelligenz und Groove mitbringt, Jack Daleys seismischem Bass, Glenn Patscha, dem Zauberer am Hammond, Wurlitzer und Piano, Schlagzeuggott Shawn Pelton – und den stimmungsvollen Backgroundvocals von Tabitha Fair und Nicki Richards.
Die Tracklist dieses musikalischen Dreamteams bezieht Einflüsse aus verschiedensten Musikrichtungen, wozu auch Soul, Roots, Blues und Southern Rock gehören. „Mir war klar, dass man die besten Musiker braucht, um seine Vision zu realisieren“, erklärt Dana. „Es ist ein solch großes Gemeinschaftsprojekt.“
Bis Bliss Avenue war es ein langer Weg. Als jüngstes von sechs Kindern wuchs Dana im ländlichen Florida auf. Prägende Einflüsse gab es damals an fast jeder Ecke: vom Heavy Rock, den ihre Geschwister in der Garage spielten, über die Platten von Ray Charles und Hank Williams ihrer Eltern bis zum Funk der 70er und 80er Jahre auf dem Schulhof.
Selbst damals war Danas musikalischer Appetit unersättlich und als ihre Rolle als Frontfrau einer lokalen Band nicht mehr genügte, berichtete sie ihrer Familie und Freunden von ihren Plänen New York zu erobern. Es war ein mutiger Schritt – und schien kurzzeitig auch ein dummer gewesen zu sein, als sie mit 19 Jahren ums Überleben auf Manhattans Lower East Side kämpfte – aber die Tragödie um den Selbstmord ihrer älteren Schwester Donna hatte einen elektrisierenden Effekt und sie eroberte die Blues-Jam Szene der Stadt im Sturm.
Es war in einer dieser Jam-Nächte, in der das Schicksal Dana zum ersten Mal auf Diamond treffen ließ: ein etablierter NYC-Musiker, der bereits mit Joan Osborne auf Tour war. Da sie musikalisch sofort auf einer Wellenlänge lagen, gründeten sie zusammen die Dana Fuchs Band, die die Musikfans begeistert in die Clubs New York Citys kommen ließ.
Von Danas Talent war auch bald am Broadway zu hören und nachdem sie zu einer Audition von den Produzenten des Janis Joplin Hitmusicals Love, Janis eingeladen worden war und ein paar Takte von Piece Of My Heart angesungen hatte, war klar, dass die Hauptrolle feststand. Vier Nächte in der Woche Janis Joplin zu spielen entwickelte sich zu einer effektiven Werbemaßnahme für Dana, die dadurch von Regisseurin Julie Taymor entdeckt wurde und ihr die Rolle als Sadie in Sonys gefeiertem Beatlesfilm Accross The Universe einbrachte. Mit ihrer Stimme auf dem mit Platin ausgezeichneten Soundtrack zog die Dana Fuchs Band nun auch ein völlig neues Publikum in die Clubs, das ihren Namen wiederum verbreitete.
Ihre Debut-CD Lonely For A Lifetime veröffentlichte die Band im Jahr 2003 und sowohl Presse als auch Fans zeigten sich sehr offen für ihren Sound, der sich den Vibes der 60er Stax/Volt R&B, Lucinda Williams und der Rolling Stones bedient, während die Lyrics eher Einflüsse von Tom Waits und Bob Dylan durchblicken lassen.
Es war ein wirklich toller Start, aber selbst Lonely For A Lifetime wurde vom 2011er Love To Beg noch getoppt. Mit noch stärkeren Songs und besseren Performances schaffte es dieses Album auch international für Furore zu sorgen. Englands Classic Rock Magazin krönte es zum Bluesalbum des Monats, R2 attestierte ihr Talent, das kurz vor der Explosion stehe, und Fans weltweit erkannten, dass es in einer Welt der Castingshows eine Band gibt, die noch echte Musik macht.
Also wie soll man daran anknüpfen…? Ganz einfach, mit Bliss Avenue: ein drittes Album, das nach den Sternen greift, die hohen Erwartungen der Fans erfüllt und den Blues verkörpert, während es ihn gleichzeitig herauszufordern scheint. „Obwohl das Album eher düster wirkt, bin ich gerade an einem ganz und gar nicht düsteren Ort“, erklärt Dana. „Im Gegenteil, es ist eher ein hoffungsvoller Ort für Musik, Spiritualität und die Menschheit. Oftmals muss man in die Tiefen der Seele schauen, um das Licht sehen zu können…“

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