Biografie Ana Popovich

"Popovic hat eine verspielte/neckische, schon herrlich souveräne Art mit Jazz, Soul und Tradition..." (Rolling Stone)

Ana Popovic ist eines der vielversprechendsten jungen Bluestalente heutzutage. 1979 wurde sie in Belgrad, Jugoslawien geboren. Im Alter von 19 Jahren gründete die Sängerin und Gitarristin ihre erste Band "Hush". Einige Jahre später hatte sie bereits einen enormen Bekanntheitsgrad erreicht durch ihre Club- und Festivalgigs in ganz Europa, besonders in den Niederlanden, wo sie heute lebt und sogar in den United States. Ana Popovic wird mit Sicherheit ihren Weg auf einen der Spitzenplätze der europäischen Bluesszene machen - sie hat neben ihrer Stimme das nötige Charisma, den Enthusiasmus und die Energie. Ihr Liveprogramm ist eine gewinnende Mischung aus traditionellem Blues mit Elementen des R&B und Soul: Bluesrock des 21.Jahrhunderts, der garantiert das Publikum durchdringt.

Biografie Big Daddy Wilson

Egal, an welchem Ort auf diesem großen, schönen, verrückten Planeten er sich aufhält, trägt Big Daddy Wilson den Süden bei sich.
Hört man sich die Geschichten des Mannes an, der gebürtig Wilson Blount heißt und aus einer Kleinstadt in North Carolina stammt, entstehen im Kopf zwangsläufig Bilder von staubigen Landstraßen, von Zypressenwäldern, vom Juke Joint am
Samstagabend oder vom Kirchgang am Morgen danach. Das Image der ländlichen USA, das der in Deutschland lebende Musiker hervorruft, ist sicherlich nostalgisch und vielleicht auch etwas verklärt. Doch in einem Zeitalter, das von skrupellosen Demagogen und stark polarisierender Politik geprägt wird, richtet Big Daddy Wilson bewusst sein Augenmerk auf die alltäglichen Dinge des Lebens, die uns Menschen vereinen – ein Lächeln, eine gemeinsame Mahlzeit – und ihm wichtige Werte wie Treue und Beharrlichkeit. Seit gut zwei Jahrzehnten nutzt er die Bühne, um seine hoffnungsvolle Botschaft zu verbreiten und zwar bei jedem Konzert, egal, ob dieses in New York, Paris, Auckland oder – wie im Falle des neuen Livealbum Songs From The Road – in der Stadt Rubigen in der Schweiz stattfindet.


Das im Herbst 2017 mitgeschnittene Konzert in der Mühle Hunziken zeigt, wie Wilson mit Ehrlichkeit, einer natürlichen Ausstrahlung und seiner nach wie vor außerordentlich kraftvollen Stimme das Publikum auf seine Seite zieht. Dabei wird
deutlich, wie weit der ehemalige Soldat gekommen ist, seit er all seinen Mut zusammen nahm und den Klassiker „Stormy Monday“ beim ersten Vorsingen für eine deutsche Bluesband zum Besten gab. Unterstützung erhält er von einem tighten und dynamisch spielenden Quartett mit Cesare "Smokestack" Nolli (g), Paolo Legramandi (b), Nik Taccori (dr) und Enzo Messina (k). Die Begleitmusiker von Big Daddy Wilson müssen immer in Bestform sein, weil seine vielseitige Musik ihnen einiges abverlangt. Von Song zu Song kann sie sich in etwas Treibendes oder Entspanntes, Funkiges oder Bluesiges, Fröhliches oder Brütendes, Schlichtes oder Aufgeladenes verwandeln.
„Diese Songauswahl solI meinen bisherigen Weg resümieren – die guten und die


schlechten Zeiten, die Höhen und Tiefen“, erläutert Wilson in den Liner Notes zum Album. Zum Anfang des Konzerts bietet seine Band heißen, städtisch klingenden
Blues, der einen eher kritischen Blick auf die Gesellschaft werft. „Wake Up“ ist ein
hartnäckig groovender Aufruf zum Handeln. Beim reggaeartigen „Drop Down Here“ hofft Wilson dringlich auf eine göttliche Intervention. Das von Gitarre angetriebene „Miss Dorothy Lee“ widmet er wiederum seiner Mutter. Nach dem schlüpfrigen Blues von „Texas Boogie“ und dem Klartext von „Ain't No Slave“ macht er dann einen Ausflug aufs Land: „Anna Mae“ und wenig später „Cross Creek Road“ sind lichterfüllt und romantisch. Mit „Neckbone Stew“ schalten die Musiker wieder einen Gang hoch, um dann schließlich bei „Baby Don’t Like“ den sprichwörtlichen Höhepunkt zu erreichen. „I Just Need A Smile“ bildet auf der zwölf Titel umfassenden CD eine rührende Schlussnote.


Der neueste Eintrag in der renommierten Songs From The Road-Reihe bietet jedoch nicht nur etwas fürs Ohr, sondern auch fürs Auge. Die begleitende DVD im CD/DVDDoppelpack enthält 15 Songs vom gleichen Konzert und zeigt Big Daddy Wilson beim leidenschaftlichen Umgang mit dem modernen Blues. Das Bilddokument fängt mit dem oft gecoverten Gospel-Blues „John The Revelator“ an und schließt mit der Songkollage „Country Boy Medley“. Im Herzen bleibt Wilson bis heute also ein Junge vom Lande, auch wenn sein feiner Zwirn, schmalkrempiger Hut und die für ihn typische Sonnenbrille etwas anderes andeuten.


Vor einigen Jahren erklärte Big Daddy Wilson im Interview, dass er die Sonnenbrille auf der Bühne im Grunde nur trägt, weil er vom Typ her eher schüchtern ist. „Ich bin nicht der geborene Entertainer“, sagte er damals. Wer sich die Zeit nimmt, Songs From The Road anzuhören bzw. anzuschauen, wird seine damalige Aussage in Frage stellen. Doch in gewisser Weise hat er Recht. Bei ihm wirkt nämlich nichts gekünstelt, nichts aufgesetzt. „Mir geht es einzig und alleine darum, meine Botschaft unter die Leute zu bringen. Ich möchte die Menschen spüren und hoffe, dass meine
Art sie auch berührt.“

Biography Lightin' Malcolm

Music has always been part of Lightnin' Malcolm's heart and soul. From the moment he discovered an old raggedy guitar with a couple of strings and cassette of Muddy Waters his life and the music world would change forever. Malcolm's journey began near the railroad tracks in rural Southeast Missouri. For the next several years Malcolm would travel the world spreading his love for the blues. It wasn't until Malcolm settled in North Mississippi that he had a musical epiphany. He was drawn to the hill country blues first made famous by Fred McDowell and later R.L. Burnside, Junior Kimbrough and Jessie Mae Hemphill.
"I first came to Mississippi in about 1993 and fell in love with the music and the people here. It was a spiritual thing. When I heard the fife and drums and hill country music it really touched me because that was the closest thing to the music I was hearing in my head."
Malcolm eventually joined forces with blues royalty Cedric Burnside. Over the next few years, the duo released two critically acclaimed albums "Juke Joint Duo" and "Two Man Wrecking Crew." The duo toured constantly around the globe and won the 2009 Blues Music Award for Best Debut Artist. They've also appeared with mainstream artists such as Jimmy Buffet and Big Head Todd & The Monsters.
Malcolm's journey around the world has come full circle as he returns to the hill country to team up with Cameron Kimbrough, grandson of blues legend Junior Kimbrough. Cameron's creative energy, versatile playing, combined with his natural family talent creates a perfect fit for Malcolm's hypnotic grooves. The new material is high energy hill country blues fused with modern elements of funk, reggae, soul, and rock. The music unites musicians and audience as they interact in a hypnotic dance with everybody rejoicing to the power and joy of the music we call the Blues!

Biografie Canned Heat

Woodstock liegt zwar schon über 40 Jahre zurück – aber allein die Nennung des Namens
dieses legendären Festivals lässt noch heute die Herzen der Musikfans höher schlagen. Längst
sind es nicht nur die sogenannten 68er, die für die Musik der Endsechsziger Jahre schwärmen,
sondern vor allem auch junge Fans entdecken zunehmend ihre Vorliebe für die aktuell
gebliebenen Sounds der längst vergangenen Dekade.
Dies liegt vor allem auch an den Protagonisten von damals, deren Namen auch heute noch
einen guten Klang haben und die die Musik – handgemachte wohl gemerkt - von gestern ins
heute transportiert haben. Canned Heat gehören zu der Art von Bands, die auch heute noch
weltweit Anhänger hat und deren Auftritte egal an welcher Stelle des Globus den Spirit von
Peace und Love verströmen.
Nun schicken sich Canned Heat, die ungekrönten Könige des Boogie-Blues, erneut für eine
Reihe von Livekonzerten aufs europäische Festland zu kommen. In der Besetzung noch
immer zwei Musiker, die „damals“ in Woodstock mit dabei waren: Schlagzeuger Adolfo,
genannt „Fito“ de la Para und Bassist/Gitarrist Larry „The Mole“ Taylor. Der Drummer hat
über mehr als vier Jahrzehnte das Flagschiff Canned Heat auf Kurs gehalten. Der Gitarrist ist
zwischendurch an verschiedenen Musik-Häfen ausgestiegen um dann aber immer wieder
zurück an Bord zu kommen. Die beiden haben sich für die anstehenden Gigs zwei Musiker
zur Komplettierung des Quartetts ausgewählt, die ebenfalls in der ersten Liga spielen: John
Paulus, rund zehn Jahre Hausbassist bei John Mayall (und zwischendurch auch mal über
längere Distanzen Heat-Mitglied) und Dale Spalding aus Austin, Texas, einer der
namhaftestens Harmonika-Spieler aus dem Süden der USA.

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